Friesenhausen

zwischen Rhön und Fulda

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News aus Neuseeland und Australien

G'day Mates!

Und ein winterliches "Hallo!" aus Australien an alle Besucher hier in der "kleinen Weltreiseecke" von friesenhausen.de  ;) Für alle, die schon gespannt darauf warten: Es gibt wieder ein neues Album mit den Abschiedsbildern von Neuseeland (NZ 06), außerdem einen Bericht über unsere Erlebnisse im Land der Kängurus. Ein Album "Australien 2010 01" ist derzeit noch in Arbeit. Wird aber bald kommen, versprochen!

Alle BILDERALBEN findet ihr HIER: www.friesenhausen.de/bilder/unterwegs

Wir wollen mal nicht zu viel versprechen, aber wenn alles klappt (heißt, das Wetter mitspielt und alle fit sind) gibt's bald Bilder und einen Bericht aus Hong Kong. Unsere Heimreise rückt näher, und die geht nicht wie ursprünglich geplant via USA, sondern über Asien. Sind ziemlich gespannt auf ein kleines Stück China, freuen uns aber auch auf "Zuhause" :) Also, haltet den Sommer für uns warm. In Hong Kong gibt's ja schon mal einen Vorgeschmack. Wir hatten jetzt wirklich genug Winter ;)

Bis bald, eure Weltenbummler
Ines, Sascha, Lina & Levi



Hong Kong - Friesenhausen

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Hallo an all unsere Besucher,

Ja, tatsächlich. Die vier Weltenbummler sind wieder daheim. Vier lange Monate am anderen Ende der Welt. Schwubs, vorbei!  Am 13. Juli sind wir - ganz nach Plan - in Frankfurt gelandet.

Unser kleiner Zwischenstopp in Hong Kong war der aufregende Höhepunkt unserer Reise. Beeindruckende Stadt! Hohe Häuser. Und davon nicht zu wenig. Viele Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Einkaufszentren. Aber: Nur wenige Autos. Kaum europäische Touristen. Viel Grün und dementsprechend gute Luft. Wir waren positiv überrascht, auch über das Wetter. Denn für die Regenzeit hatten wir wirklich verdammt viel Sonne. Immer schön um die 30 Grad und nur ein einziger kurzer Schauer. Der uns aber nicht weiter gestört hat, da wir gerade im Hotel gefrühstückt haben.

Unser Tagesausflug in die City war schon eine Herausforderung, so ganz ohne Reiseführer und eigenes Auto. Aber dank Kartenleseprofi Sascha haben wir sie doch recht gut gemeistert. Ausgestattet mit ein wenig Proviant, zwei einfachen Hong Kong Citymaps und unserem Buggy ging's am zweiten Tag einfach los. Erst mit einem der vielen Doppeldeckerbusse, mit Haltestelle direkt vor der Haustür. Dann mit der Bahn, die sich so nach und nach mit immer mehr mit Menschen füllte. Im Zentrum angekommen, mussten wir erst mal pausieren. Zwischen Hochhausfassaden und hübschen Grünanlagen mit Wasserspielen hatten sich alle Menschen im Schatten breit gemacht, so dass wir uns zwangsläufig auf einer Treppe niederlassen mussten. Die Polizei fand das nicht so toll und wies uns freundlich darauf hin, dass dies nicht erlaubt sei. Eine Frau kam zu uns und lieh unserer Tochter ihr Klapphöckerchen. Wie aufmerksam! Verständigen kann man sich ganz gut auf Englisch. In Hong Kong klappt das ganz gut. Ein bisschen auswärts wahrscheinlich eher nicht mehr.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause in der Nähe der Central Pier, der Anlegestelle zahlreicher Fähren, ging's dann übers Wasser von Hong Kong Island zurück nach Kowloon Bay und von dort aus erst zu Fuß zur Train Station, und dann wieder per Bahn und Bus zurück zur letzten "Home Base" unserer großen Reise, dem Hotel Regal River Side. Auf dem Weg zur Bahn haben wir noch einen Spielplatz entdeckt. Dieser war zwar hochglanzpoliert, allerdings kaum bespielbar, da unter freiem Himmel und mit wenig Schatten. Die Spielgeräte waren so heiß, dass Lina sich beim Klettern die Finger verbrannt hätte.

Unseren letzten Tag haben wir am Hotelpool relaxt und uns abends nochmal unters Volk gemischt, heißt: mit den Einheimischen in einem Straßenrestaurant draußen diniert, was auf jeden Fall spannend war. Lina hat auch gleich eine Freundin gefunden. Victoria, zweieinhalb, aus Hong Kong. Die beiden haben zusammen das ABC gesungen. Wie süß! Was ich persönlich klasse fand: Es gab Sushi und frisch geschnittenes Obst im Supermarkt um die Ecke zu wirklich guten Preisen.

Unsere Heimflüge waren weniger spannend. Einfach nur verdammt lang und anstrengend. Kann sich sicher jeder vorstellen mit acht (!) Gepäckstücken und zwei Kids ;) Jetzt sind wir froh, dass wir dieses große Abenteuer zusammen gemeistert haben und alle gesund wieder zuhause angekommen sind.

Auf jeden Fall wissen wir nach vier Monaten "UNTERWEGS" unser eigenes Bett, unser eigenes Bad, leckeres deutsches Brot, guten und günstigen Käse zu schätzen. Und, was überhaupt das wichtigste und wertvollste ist: Unsere Familie und Freunde sind endlich wieder da!

Trotz allem: Wir hatten eine unvergessliche Zeit, und sind froh, dass wir den Sprung gewagt haben.

 

 


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Lebenszeichen aus Down Under

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Endlich mal wieder ein paar Zeilen vom anderen Ende der Welt. Nach fünf Wochen im Land der Kängurus wird's aber auch wirklich Zeit für ein Lebenszeichen, was meint ihr?

Ihr habt natürlich recht! Wie können die vier Weltenbummler nur so lange unterwegs sein und es nicht schaffen, mal ein paar Sätze und Bilder zu posten, werdet ihr euch sicher fragen. Tja, ganz einfach, unsere beiden Kids halten uns ordentlich auf Trab. Wir sind immer wieder am Planen und Organisieren (Ausflüge, Unterkünfte, Mietwagen usw). Dann der Haushalt: Wäsche waschen, Kochen, Spülen usw. Und neben den üblichen Stillzeiten ist Mama Ines Tag und Nacht als Schnulli-Ersatz im Einsatz. Unser Sohn weiß eben was gut ist ;) Und Papa Sascha weiß spätestens jetzt, was eine Hausfrau so alles leistet ;) Tja, und wenn wir dann wirklich mal rausfahren, um die spektakuläre australische Landschaft zu genießen, haben wir selten Laptop und Internet parat, um unsere Eindrücke zeitnah zu posten.

Entschuldigung hin oder her. Da sind wir wieder. Es geht uns gut. Unser kleiner Levi ist nun schon fünfeinhalb Monate alt. Er wächst und entwickelt sich prächtig, will seine Umgebung erkunden, ganz wie die Großen ;) Wo wir auch gleich beim Stichwort wären: Erkunden!

Erkundet haben wir so ziemlich alles, was wir uns für unseren Besuch hier vorgenommen haben. Wir sind mit unserem Mietwagen ein paar Tage in die Flinders Ranges gefahren. Die Gebirgskette nördlich von Adelaide war für uns nochmal "taste of the Outback": rote Felsen, grüne Flusstäler mit knorrigen alten River Red Gums, auch mal abseits geteerter Straßen. Jede Menge Wildlife (Kängurus, Wallabies, bunte Kakadus), autofreie Straßen und menschenleere, kleine Ortschaften mit Geisterstadt-Postkartencharme.

Unsere "home base" hier in Südaustralien ist u. a. ein kleines Ferienapartment in Semaphore Beach, einem Suburb von Adelaide. Für eine vierköpfige Familie winzig, aber gut ausgestattet und mit einem schönen kleinen Innenhof für Lina zum herumtoben. Auch unsere Gastgeber sind sehr nett und mittlerweile Linas Freunde geworden.

Zur Zeit wohnen wir in einem großen, modernen Ferienapartment in Normanville, auf der Fleurieu Halbinsel. Das ist ein kleiner Ferienort, etwa 90 km südlich von Adelaide. Hier gibt es einen schönen Strand und es ist nicht weit bis zur Fähre nach Kangaroo Island. Die drittgrößte Insel Australiens haben wir uns dieses Mal nicht entgehen lassen:

Etwa 45 Minuten dauerte die holprige Überfahrt vom Cape Jervis nach Penneshaw. Zusammen mit unseren Freunden von 2004/05, die mittlerweile auch einen kleinen Sohn haben, wohnten wir 4 Tage lang in einem Ferienhaus in American River. Ein idyllisches kleines Örtchen, das weder amerikanisch, noch an einem Fluss gelegen ist, sondern an einer Lagune die ihrem Namen (Pelican Lagoon) alle Ehre macht. Die riesigen Vögel posieren hier abends majestätisch auf Straßenlaternen im Licht der untergehenden Sonne. Auch für die Sonnenaufgänge hat es sich gelohnt, früh aufzustehen und das Chaos unserer Urlaubs-WG mal zu verlassen. Traumhaft schön! Der Spielplatz? Zum Glück unserer Kinder "Just across the road!" :) Und ein kleines Lädchen zum Einkaufen der "basics" - auch vorhanden! Was will man mehr? Na klar, Ausflüge! Die Seal Bay haben wir uns angeschaut, wo sich Seelöwen am weißen Strand in der Sonne aalen. Im Flinders Chase Nationalpark gab' s bunte Kakadus ganz nah vor die Linse. Admirals Arch, einem großen Felsvorhang, mit noch mehr Seelöwen, und die Remarkable Rocks - echte Kunstwerke der Natur, besonders im Abendlicht - haben wir auch bestaunt.

Die Rückfahrt nach American River an diesem Tag war jedoch abenteuerlich, da wir es nicht mehr im Hellen geschafft haben. Hier in Australien, v. a. auf Kangaroo Island ist es wirklich leichtsinnig, nachts und bei Dämmerung unterwegs zu sein. Die Gefahr der Kollision mit Kängurus und anderen Kreaturen wie Echidnas, Wallabies oder Possums ist groß. Wir hatten Glück.

So wie auch heute wieder. Vor lauter Abenteuerlust und Neugier auf den ein oder anderen verborgenen Aussichtsplatz haben wir doch glatt ein Schild ignoriert. Die Aufschrift: "STOP! DRY WEATHER TRACK". War ja auch nicht wirklich nass. Nur ein kleines bisschen Regen und hier und da eine Pfütze. Die Quittung kam postwendend: Unser Auto wäre beinahe einen steilen Hang herunter gerutscht, der eigentlich eine Straße ist. Nix passiert. Nochmal Glück gehabt. Oder Fahrkunst, gell Sascha? ;) Wollten eigentlich nur die Aussicht aufs Meer genießen und ein kleines Picknick machen. Jetzt wissen wir, dass man derartige Schilder besser ernst nimmt ;)

Ach, zu Känguru Island noch was: Hier haben wir zum ersten Mal in unserem Leben fangfrische Austern geschlürft. Direkt aus der Lagune vor der Haustür. Sind allerdings schon gewöhnungsbedürftig. Und eine Weinverkostung mit lokalen Leckereien dazu haben wir am Tag unserer Abreise auch noch gemacht. Mehr geht nicht!

So weit, so gut. Morgen geht' s wieder zurück nach Semaphore Beach, wo wir unsere letzten Tage in unserem geliebten Australien verbringen werden. Wir müssen allerdings gestehen: Wir vermissen nun wirklich den Sommer!!! Nach so langer Zeit im Herbst und Winter freuen wir uns auf Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad und hoffen, dass wir die in der Heimat auch bekommen werden :)

Zu unserer Rückkehr: Am 6. Juli fliegen wir noch mal nach Auckland. Am 9. Juli geht' s dann über die Asienroute via Hong Kong und London zurück nach Frankfurt, wo wir voraussichtlich am 13. Juli landen werden. In Hong Kong bleiben wir nochmal 3 Tage. Insgesamt sind wir dann aber 9 Tage früher daheim als ursprünglich geplant. Los Angeles und die USA-Westküstentour haben wir gestrichen. Das heben wir uns für später auf. So dass wir am Ende einmal um die Welt geflogen sind. Puh! Dann reicht' s aber auch erst mal mit der Fliegerei!

Bis bald, vielleicht nochmal aus Ozeanien, vielleicht aber auch aus Asien ;)
Eure vier Weltenbummler


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Aus der Bay of Islands

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Dienstag, 11. Mai 2010

Heute sind wir nun in Russel, einem kleinen Örtchen in der Bay of Islands angekommen. Leider hat sich unsere Befürchtung bewahrheitet und das vorhergesagte Regenwetter hält uns nun schon seit Tagen davon ab, die vielen Traumstrände zu besuchen, die es hier oben gibt. Gerade mal eine kleine Wanderung zu den 25 Meter hohen Whangarei-Falls konnten wir gestern machen. Beeindruckend! Durch dichten Regenwald, mit vielen Palmen und riesigen Baumfarnen. Vorbei an Respekt einflößenden Kauri-Bäumen. Tja, uns ärgert' s. Die Farmer freut' s. Denn hier oben ist dies seit Oktober der erste ausgiebige Regen.


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Aktualisiert ( Freitag, 04. Juni 2010 um 06:24 ) Weiterlesen...
 

Good Bye Aotearoa!

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Dienstag, 1. Juni 2010

Unsere letzten Tage im schönen Neuseeland haben wir im äußersten Norden verbracht. Hier gibt es Traumstrände und verschlafene kleine Orte, in denen man fast an jeder Ecke eine malerische Aussicht auf' s Meer hat. Russel, in der Bay of Islands, ist einer davon. Das Wetter im Northland war allerdings so wechselhaft, dass man an einem Tag manchmal ein halbes Dutzend Regenbogen beobachten konnte.


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Aktualisiert ( Freitag, 04. Juni 2010 um 06:38 ) Weiterlesen...
 

Von "windy" Wellington nach Gisborne

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Sonntag, 25. April 2010

Haben wir doch tatsächlich schon wieder zwei Wochen lang nix von uns hören lassen. Unglaublich! Wo ist denn die Zeit nur immer hin?

Tja, so ein Leben aus dem Koffer kann auf Dauer ganz schön anstrengend sein. Und so sind wir alle vier gerade dabei, eine Erkältung auszukurieren. Das schöne Wetter leistet auf jeden Fall seinen Beitrag zur Genesung. Heute hatten wir 20 Grad und strahlend blauen Himmel. Das Herbstwetter im "Kiwiland" ist doch besser als wir erwartet haben. So richtiges Regenwetter haben wir bisher nur an der Westküste des Südinsel erlebt. Aber gut. Noch ist unsere Reise nicht vorbei und soweit wir das in den Nachrichten mitbekommen haben, ist der Herbst hier in diesem Jahr ohnehin wohl etwas wärmer und trockener als sonst.


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Aktualisiert ( Freitag, 04. Juni 2010 um 06:24 ) Weiterlesen...
 


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